Traumatisierte Tiere

Traumatisierte Tiere

Ein traumatisches Ereignis für ein Tier muss für uns nicht immer sofort erkennbar sein, denn nicht nur offensichtlich schlimme Erlebnisse können ein Trauma auslösen. Auch ein Tierarztbesuch oder ein Silvesterknaller kann zu einem Trauma führen. Ein Trauma entsteht dann, wenn das Bewältigungssystem des Tieres überfordert ist und Gefühle von Kontrollverlust oder Todesangst auftreten.

Traumata kommen bei Tieren öfter vor, als allgemein angenommen wird. Ein Trauma ist jedoch immer subjektiv. Nicht jeder Straßenhund und jedes Tierheimtier hat automatisch auch ein Trauma davongetragen. Das Problematische an einem Trauma ist jedoch, dass es nicht von allein heilt. Es kann sogar von einer Generation auf die nächste übertragen werden.

Die Folgen einer Traumatisierung bei Tieren können, genau wie bei Menschen, akute Reaktionen und posttraumatische Belastungsstörungen sein. Da die Gefühle und Erfahrungen nicht verarbeitet wurden, wird die traumatische Situation in Form von Flashbacks immer wieder erlebt. Im Laufe der Zeit verschwindet die Lebensfreude, Isolation und Rückzug nehmen zu. Seelische und auch körperliche Probleme können auftreten.

Folgende Symptome können auf ein Trauma hinweisen:

  • Teilnahmslosigkeit oder Lethargie
  • Panik oder Aggression durch Trigger-Situationen
  • ausgeprägte Schreckhaftigkeit oder Ängstlichkeit
  • Probleme, sich entspannen zu können
  • häufiges aus dem Schlaf hochschrecken
  • zu viel oder zu wenig Motivation bei Spiel/Fütterung/Training
  • Autoaggression oder Stereotypien
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Trauma-Arbeit mit Tieren benötigt viel Zeit und Einfühlungsvermögen. Generell spreche ich nicht beim ersten Gespräch mit einem Tier über ein traumatisches Erlebnis. Zunächst ist es wichtig, dass das Tier Vertrauen fasst und später dann bereit ist, mit mir über das Geschehene zu reden. Ein stabiles Umfeld ist ebenfalls von großer Bedeutung, bevor mit der Trauma-Arbeit begonnen wird.

Ich arbeite bei traumatisierten und ängstlichen Tieren hauptsächlich mit energetischen Techniken. In den Körper eingelagerte Emotionen aus vergangenen Konflikten oder Schockerlebnissen können mit Hilfe des Emotion Codes™, einer ganzheitlich bioenergetischen Methode, sanft und ohne Retraumatisierung entfernt werden.

Mit der berührungslosen Therapie Healing Touch for Animals® ist es ebenfalls möglich, gespeicherte Traumata zu lösen und Ängste zu überwinden. Die speziell hierfür entwickelte Trauma Release™-Technik gibt dem Tier das Gefühl von Sicherheit.

In der Tiefe der emotionalen und physischen Schichten des Körpers festgehaltene Traumata können so abgelöst werden. Diese Technik lässt das Trauma an die Oberfläche kommen und sich vom Körper lösen. Das Tier muss die Erfahrung dabei nicht noch einmal durchleben.

Auch mit der Naturheilkunde kann das Tier unterstützt werden, beispielsweise mit Bach-Blüten. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn Tiere seelisch oder körperlich aus dem Gleichgewicht geraten sind. Besonders für Tiere aus dem Tierschutz, die häufig Gewalt und Misshandlung erlebt haben, ist eine Therapie mit Bach-Blüten sehr hilfreich.

Star of Bethlehem ist eine wichtige Blüte bei der Verarbeitung von Traumata, da sie hilft, Blockaden zu lösen und das Geschehen leichter zu verarbeiten. Gorse unterstützt schwerst traumatisierte Tieren, die ihren Lebensmut verloren haben und resigniert haben. Sweet Chestnut hilft bei Traumata, wenn sich das Tier in einem Zustand innerer Ausweglosigkeit befindet.

Die Farbtherapie ist ebenfalls eine gute Möglichkeit, dem Tier bei der Verarbeitung seiner Traumata zu helfen. Grün ist die wichtigste Heilfarbe und wirkt wohltuend und beruhigend. Rot hilft bei der Verarbeitung negativer Erlebnisse. Gelb gibt Selbstvertrauen und hilft, eine Vertrauensbasis zum Menschen aufzubauen. Natürlich kann man das Tier auch direkt während der Tierkommunikation fragen, welche Farbe es sich wünscht.


Rechtlicher Hinweis
Bei den hier vorgestellten Methoden handelt es sich um Verfahren bzw. Therapien der alternativen Medizin, die schulmedizinisch (noch) nicht anerkannt sind. Energetische Maßnahmen dienen ausschließlich der Wiederherstellung und Harmonisierung der körpereigenen Energiefelder bzw. der Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers. Sie stellen keine Heilbehandlungen im Sinne des Ärzte- oder Tierärztevorbehaltes dar. Sämtliche Aussagen und Ratschläge sind keine Diagnosen, sondern stellen reine energetische Zustandsbeschreibungen dar. Es werden keine Heilungsversprechen getroffen. Brich keinesfalls eine laufende Behandlung ohne Rücksprache mit Deinem Arzt/Tierarzt ab. Eine telefonische Beratung stellt keine Fernbehandlung zur Erkennung oder Behandlung von Krankheiten, Leiden, Körperschäden oder krankhaften Beschwerden i.S. v. § 9 Heilmittelwerbegesetz dar.